Persönlich

portrait

Elisabeth Thalmann, Kurzbiographie

1918 geboren in Zürich, Jugend im Zunfthaus zur Waag

1937-1940 Ausbildung : Kunstgewerbeschule Zürich Allgemeine Abteilung: 1 Jahr. Darauf Textilfachschule 2 Jahre mit Diplomabschluss als Zeichnerin + Entwerferin

bei Prof. Morach und Prof. Ernst Gubler (s. Zeugnis)

1941 Hospitantin an der Kunstgewerbeschule ZH

1942-1948 Verschiedene Beschäftigungen bei Grieder in der Stickereiabteilung, beim ALBISWERK (Siemens) im Konstruktionsbüro. Malte viel für sich und ging aufs “Motiv”. Versuchte sich in Stoffmusterentwürfen.

1948-1952 Studienaufenthalte in Paris. An der Akademie LHOTE, später in der Malschule von Fernand Léger. Zum Aktzeichnen bei der Grde. Chamière.

1951- 1993 über 70 Ausstellungen u.a.: Helmhaus, Museo Cacci, Strauhof, Helmhaus, Capitole, Galerie BENO, Urania-Bunker, Galerioe Palette, Freudenberg, NUMERO, Gemeindehaus Enge, Walcheturm, Waldorf, Kunsthaus, Expo Lausanne, Galerie Socrate, Galerie des Arts, Hilt, Brambach, Wengi, Foitl, Fraumünsterstgr, Salon de Rouen in Rouen FR, kARBENS, Salon de Diepe, Diepe FR, Galerie 73, Giverny FR, Unesco „Feninie“, Galerie Audio Visuelle, Paris, Allerheiligen, Universität Zürich, Kunsthaus Foyer, Galerie Voisin, Keltenkeller, Vogtei Herrliberg, Galerie Frankengasse etc.: Einzeln, kollektiv, mit GSMB+K, Mit W. Götz, mit Lipski, Scotoni, mit Ch. Sauvé, Weltner etc.

Ankäufe: Stadt Zürich, Kanton Zürich + Bund Private. /Stipendien, Aufträge, verschiedene Wettbewerbspreise.

Elisabeth Thalmann:  „Über meine Arbeiten“:

Als ich anfing auszustellen, war der Tachismus, zu dem ich mich sehr hingezogen fühlte, aktuell. Ich malte einige Jahre in diesem Geiste. Dann wechselte ich von der Malerei zur Collage, hier die frühere formale Auffassung beibe- haltend, fing an auf der Bildfläche einer zentrierten Figuration Raum zu geben. Später erweiterte ich das Bildhafte mit direkten Abbildungen aus Zeitschriften und Zeitungen und erreichte damit eine sozusagen surreale Ironie. Thema: Die Frau in der Gesellschaft, “Femme carrousel” war einer der Titel. Variert und neu-gesehen waren die weiteren Versuche, Löcher in den Bildaufbau zu reissen oder zu schneiden und die LEERFORMEN, um die es mir damals ging mit disparaten Inhalten zu füllen. Es folgten die Abreibungsversuche des Zeitungsdruckes zu hauchzarten Tönungen, charakteristisch für meine damaligen Collagen, dann die sogenannten STRIPS: Aufteilung des Bildes in verschiedene Sektoren mit Abfolgen, ähnlich wie bei den comic strips, mit dem Unterschied, dass die Handlung wegfällt und die Bilder in einer gewissen irrationalen Beziehung zueinander stehen. Um meiner Fantasie einen Rahmen zu geben verfiel ich auf das Thema GESTEIN, das ich sehr frei, teilweise auch plastisch behandle. Abgesehen von einer langen Serie von Rohrfederzeichnungen, blieb ich in den letzten Jahren diesem Thema treu.

 

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