Personal Info

portraitElisabeth Thalmann

1918 geboren in Zürich

1937-1940 Ausbildung : Kunstgewerbeschule Zürich Allgemeine Abteilung: 1 Jahr, anschliessend 2 Jahre Textilfachschule mit Diplomabschluss als Zeichnerin + Entwerferin

1941 Hospitantin an der Kunstgewerbeschule Zürich

1942-1948 Verschiedene Beschäftigungen u.a. bei Grieder in der Stickereiabteilung, beim Albiswerk (Siemens) im Konstruktionsbüro. Die damalige Zeit war für einen schöpferischen Beruf ungünstig. ich malte viel für mich. Ging aufs “Motiv”. Versuchte mich in Stoffmusterentwürfen usw.

1948-1952 In diesen Jahren durfte ich nach Paris zu einem längerem Studienaufenthalt gehen.

Anfänglich in der Akademie André Lhote, später mit mehr Gewinn in der Malschule von Fernand Léger. Zum Aktzeichnen besuchte ich die Grande Chaumière.

 

Erste Ausstellungen:

1989 Kunsthausfoyer GSBK Kollektiv, Zürich

1990 HELMHAUS Zürich

1990 Galerie Voisin in Pourville Accrochage, Frankreich

1991 Galerie Voisin in Pourville Accrochage, Frankreich

1993 Kelten Keller (Inh. Arch. Claude Paillard)

Ankäufe: Stadt Zürich, Kanton Zürich + Bund Private

Stipendien, Aufträge, verschiedene Wettbewerbspreise.

Über meine Arbeiten

Als ich anfing auszustellen, war der Tachismus, zu dem ich mich sehr hingezogen fühlte, aktuell. Ich malte einige Jahre in diesem Geiste. Dann wechselte ich von der Malerei zur Collage, hier die frühere formale Auffassung beibe- haltend, fing an auf der Bildfläche einer zentrierten Figuration Raum zu geben. Später erweiterte ich das Bildhafte mit direkten Abbildungen aus Zeitschriften und Zeitungen und erreichte damit eine sozusagen surreale Ironie. Thema: Die Frau in der Gesellschaft, “Femme carrousel” war einer der Titel. Variert und neu-gesehen waren die weiteren Versuche, Löcher in den Bildaufbau zu reissen oder zu schneiden und die LEERFORMEN, um die es mir damals ging mit disparaten Inhalten zu füllen. Es folgten die Abreibungsversuche des Zeitungsdruckes zu hauchzarten Tönungen, charakteristisch für meine damaligen Collagen, dann die sogenannten STRIPS: Aufteilung des Bildes in verschiedene Sektoren mit Abfolgen, ähnlich wie bei den comic strips, mit dem Unterschied, dass die Handlung wegfällt und die Bilder in einer gewissen irrationalen Beziehung zueinander stehen. Um meiner Fantasie einen Rahmen zu geben verfiel ich auf das Thema GESTEIN, das ich sehr frei, teilweise auch plastisch behandle. Abgesehen von einer langen Serie von Rohrfederzeichnungen, blieb ich in den letzten Jahren diesem Thema treu.

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